Bürger schaffen Daten

Herausforderung:

Gemeinsam wollen die Kreise Nordfriesland, Schleswig-Flensburg und die Stadt Flensburg eine Bürgerwissenschafts-Community ins Leben rufen. Hier können die Bürger*innen selbst Daten erheben und diese als Datenspende der Smarten Grenzregion als Projektunterstützung zur Verfügung stellen. Dabei entscheiden Bürger*innen mit, wie die Daten eingesetzt werden. Außerdem können sie selbst den Prozess der Datenerzeugung und den Umgang mit Daten gestalten.



Tiny House Siedlung

Herausforderung:

Tiny Houses sind in aller Munde und auch in der Smarten Grenzregion bildet sich eine Bewegung für diese Wohnform. In diesem Projekt geht es darum, die rechtlichen Hürden zu nehmen und den Genehmigungs-Weg für viele zukünftige Tiny House Besitzer zu vereinfachen und natürlich auch darum, das Tiny House an sich smart und umweltfreundlich zu denken.

Digitale Besucherlenkung

Herausforderung:

Schleswig-Holstein ist ein Anziehungsmagnet für Touristen. Gerade die stark gestiegenen Besucherzahlen zu Pandemiezeiten führten zu einer teilweisen Überlastung von lokaler Infrastruktur und überfüllten Touristenorten. Um die Situation zu entzerren und um Touristen die Möglichkeit zu geben, bei Bedarf auf weniger stark besuchte Orte umzuschwenken, soll eine digitale Besucherlenkung eingeführt werden. Dabei werden Besucherströme durch Sensorik erfasst und an Städteplaner*innen, Besucher*innen und Anwohner*innen ausgegeben.

Smarte Projektlösung:

Bei dem Projekt „Digitale Besucherlenkung“ geht es darum, einen Ausflugsticker für die Region Ostseefjord Schlei zu entwickeln und diesen per Homepage einzubinden, da es in der Vergangenheit immer wieder zu starken Belastungen beliebter Plätze, Radwege und Stränden kam. Dieses Projekt ist nicht nur für den Urlauber, sondern auch für Einheimische eine Bereicherung und Weiterentwicklung der Region.

Modellregion Klimapositiv

Herausforderung:

Viele Menschen wissen um den Klimawandel, aber was genau kann jeder und jede selbst tun? Der Verein Boben Op möchte Bewusstsein für den Klimawandel schaffen und den Menschen in der Region Methoden näherbringen, mit denen sie ganz einfach selbst einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten können.

Vereinsplattform

Herausforderung:

Vereine haben häufig noch keine digitale Lösung für die Aufgaben der Mitgliederverwaltung, Terminabstimmung, für Dateiserver und den Beitragseinzug. Fehlendes technisches Know-How und Unsicherheiten im Bereich Datenschutz und Serverpflege schrecken viele Vereine ab. Eine einheitliche Lösung, als Plattform für eine möglichst breite Auswahl an Vereinen, soll hier Abhilfe schaffen und somit auch dazu beitragen, Vereine attraktiver zu machen und Vereinsmitglieder zu entlasten.

Smarte Projektlösung:

Eine All-in-One Softwarelösung für Vereine, die viele häufig genutzte Funktionen bündelt, um sie einfacher zugänglich zu machen und eine leichtere Nutzung zu ermöglichen. Die Kernfunktionen beinhalten die Mitgliederverwaltung und eine zentrale Dateiablage mit einem gemeinsamen Kalender, Aufgabenlisten, Mailprogramm und die Möglichkeit für Videokonferenzen sowie die Möglichkeit
spezialisierte Listen zu erstellen (Geburtstagslisten, Jubiläumslisten etc.). Die Software wird Open Source angeboten und DSGVO-Konform bereitgestellt, dazu ist sie übers Netz aufrufbar, sodass nur eine Internetverbindung benötigt wird um Verwaltungsaufgaben zu erledigen.

Maker Education

Herausforderung:

Das FabLab der Hochschule Flensburg hat sich zum Ziel gesetzt, den Makerspace, der in Flensburg schon so viel Anklang findet, in die Region zu tragen. Aber wie lassen sich Räume nachhaltig einrichten und betreiben? Mit Antwort auf diese Fragen möchte das FabLab Schüler*innen, Studenten*innen, Gründer*innen und Bastler*innen die Möglichkeit geben in modernen und kreativen
Umgebungen gemeinsam Ideen zu entwickeln und umzusetzen.

Smarte Projektlösung:

Die sog. MakerEducation bietet eine Perspektive, junge Menschen gezielt auf Kompetenzen vorzubereiten, die in der Zukunft immer bedeutsamer werden (z. B. Kreativität, Kritisches Denken, Kommunikation, Kollaboration). Wir machen 21st-Century-Skills (be-)greifbar indem wir Schulen beim Aufbau und Betrieb von eigenen FabLabs unterstützen. Dabei stehen wir nicht nur zur Beratung und Unterstützung bei materieller Ausstattung und technologischen Fragen zu Verfügung. Neben der Konzeptionsphase bieten wir umfangreiche Schulungsprogramme für Lehrkräfte und Mitarbeitende. Die Kombination aus Workshops zu technischen Inhalten, die zur Wartung und Instandhaltung notwendig sind sowie die Vorstellung von didaktischen Konzepten, befähigt Lehrende zum eigenständigen Betrieb des FabLabs und liefert konkrete erste Projektideen und unterrichtliche Anknüpfungspunkte.

Blended learning

Herausforderung:

Im ländlichen Bereich ist der Weg zur nächsten Schule oft weit und auch für Aus-/Fort- und Weiterbildungen müssen oft lange Fahrtzeiten eingeplant werden. Blended learning spaces sollen lokale Räume schaffen, in denen dezentral und mit moderner technischer Ausrüstung gelernt werden kann. Das Konzept ermöglicht einen hybriden, also gleichermaßen digitalen und physischen Zugang zu Bildung und schafft gleichzeitig einen Begegnungsort für Menschen.

Smarte Projektlösung:

Durch die Konzentration von Bildungsangeboten in Städten sowie Schulschließungen und den Rückbau öffentlicher Infrastruktur im ländlichen Raum, müssen die Menschen mitunter weite Wege zu Schulen sowie Aus- und Weiterbildungplätzen zurücklegen. Es bedarf der Schaffung physischer Lernräume in Dörfern und kleinen Städten, die mit modernster Ausbildungstechnik ausgestattet sind (Interaktive Whiteboards, VR-Brillen, Konferenzsysteme etc.) und technologisch an zentrale Schulen und Bildungseinrichtungen (Volkshochschulen, Berufsschulen, Universitäten, Sprachschulen) angebunden sind. Die Menschen vor Ort erhalten dadurch die Möglichkeit, mit sehr niedrigen Barrieren an den vielfältigen Ausbildungsangeboten zentraler Bildungseinrichtungen teilzunehmen. Die Räume sind auf die simultane, gemeinsame oder geteilte Nutzung von bis zu acht Lernenden ausgelegt. Durch die persönliche Begegnung im Lernraum, kombiniert mit der gemeinsamen Teilnahme an einer virtuellen Ausbildungsveranstaltung, entstehen Impulse für den direkten Austausch zwischen den Teilnehmer*innen. Der digitale Lernraum wird zu einem Ort der Begegnung für die Anwohner*innen. Es treffen sich Lernende verschiedener Altersklassen und mit unterschiedlichen Weiterbildungszielen.

Stadt Husum erleben – per Computerspiel

Herausforderung:

Wie können Städte interaktiver erlebt werden und Vergangenes sichtbar gemacht werden? Die Antwort ist spielerisch und mit einer schönen Geschichte! Der Museumsverband Nordfriesland stellt ein Projekt vor, das es Besucher*innen ermöglichen soll, mit dem eigenen Smartphone und Augmented Reality auf Erkundungsreise durch Husum zu gehen. Geleitet von einer mitreißenden Geschichte, werden Besucherinnen dabei an Sehenswürdigkeiten entlang durch die Stadt geführt. Vor allem das Husumer Schloss soll dabei digital in ganz neuem Glanz erstrahlen.

Tag your Stuff

Herausforderung:

Schlüssel verloren? Portemonnaie weg? Sie sind am Reiseziel angekommen, aber Ihr Koffer mal wieder nicht? All diese Sorgen müssen nicht mehr sein, wenn sie „Tag your Stuff“ nutzen. Erdacht und entwickelt von einem Schleswiger Schüler, bietet dieses Projekt die Möglichkeit, Ihre Kontaktdaten auf sichere Weise mit ehrlichen Finder*innen oder einem Fundbüro zu teilen, um Ihre Wertsachen wiederzuerlangen.

Smarte Projektlösung:

Mit smarten Anhängern wird das Verlieren von Gegenständen wie zum Beispiel Schlüsseln oder Koffern zu einem minderen Problem. Durch einen anliegenden QR-Code kann ein Finder auf die Kontaktdaten des Besitzers per Web-App zugreifen und sich mit ihm in Kontakt setzen. Jedoch erst, sobald der Besitzer seine Daten auch freigibt. Eine datenschutzsichere Lösung aus Schleswig-Holstein für weniger Stress und Konsum.

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