Blended learning

Herausforderung:

Im ländlichen Bereich ist der Weg zur nächsten Schule oft weit und auch für Aus-/Fort- und Weiterbildungen müssen oft lange Fahrtzeiten eingeplant werden. Blended learning spaces sollen lokale Räume schaffen, in denen dezentral und mit moderner technischer Ausrüstung gelernt werden kann. Das Konzept ermöglicht einen hybriden, also gleichermaßen digitalen und physischen Zugang zu Bildung und schafft gleichzeitig einen Begegnungsort für Menschen.

Smarte Projektlösung:

Durch die Konzentration von Bildungsangeboten in Städten sowie Schulschließungen und den Rückbau öffentlicher Infrastruktur im ländlichen Raum, müssen die Menschen mitunter weite Wege zu Schulen sowie Aus- und Weiterbildungplätzen zurücklegen. Es bedarf der Schaffung physischer Lernräume in Dörfern und kleinen Städten, die mit modernster Ausbildungstechnik ausgestattet sind (Interaktive Whiteboards, VR-Brillen, Konferenzsysteme etc.) und technologisch an zentrale Schulen und Bildungseinrichtungen (Volkshochschulen, Berufsschulen, Universitäten, Sprachschulen) angebunden sind. Die Menschen vor Ort erhalten dadurch die Möglichkeit, mit sehr niedrigen Barrieren an den vielfältigen Ausbildungsangeboten zentraler Bildungseinrichtungen teilzunehmen. Die Räume sind auf die simultane, gemeinsame oder geteilte Nutzung von bis zu acht Lernenden ausgelegt. Durch die persönliche Begegnung im Lernraum, kombiniert mit der gemeinsamen Teilnahme an einer virtuellen Ausbildungsveranstaltung, entstehen Impulse für den direkten Austausch zwischen den Teilnehmer*innen. Der digitale Lernraum wird zu einem Ort der Begegnung für die Anwohner*innen. Es treffen sich Lernende verschiedener Altersklassen und mit unterschiedlichen Weiterbildungszielen.

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